Mit schönen Erinnerungen nach Oldenburg

Monika Effertz verlässt das Dekanat Nörten-Osterode

Aus familiären Gründen ist Monika Effertz vor rund fünfeinhalb Jahren als Dekanatsreferentin ins Dekanat Nörten-Osterode gekommen. Familiäre Gründe sind es auch, weshalb sie das Dekanat jetzt verlässt und eine neue Stelle in Oldenburg antritt.  

„Ich wäre gern geblieben“, sagt Effertz, auch mit Blick auf die vielen Veränderungen im Dekanat. Sie hätte gern die verschiedenen Entwicklungen im Dekanat weiter begleitet. „Gern wäre ich in der Zeit der Veränderung an der Seite der Menschen und Gemeinden im Dekanat gewesen“, erklärt sie. Ihre Anfangszeit im Dekanat, die in die Corona-Krise fiel, sei zwar eine Herausforderung gewesen, habe aber auch geholfen, um eine Übersicht über verschiedene Bereiche zu bekommen. „Ich wurde damals gut aufgenommen“, sagt Monika Effertz. Die Stelle als Dekanatsreferentin sei ihr damals vom Bistum angeboten worden. 

Auf Dekanatsebene zu arbeiten, war für Monika Effertz damals neu, denn in ihren vorherigen Tätigkeiten war sie nach eigenen Angaben eher auf Gemeinde- bzw. ÜPE-Ebene tätig. „Eine Sache, die mich gefreut hat, ist, dass ich im Rahmen meiner Arbeit mehr im direkten Kontakt zu Menschen war, als ich anhand der Stellenbeschreibung vermutet hätte“, so die scheidende Dekanatsreferentin. Unter anderem bot Monika Effertz verschiedene liturgische Schulungen für Ehrenamtliche an. Außerdem gehörten die Betreuung des Dies Communis und des Dekanatspastoralrates zu ihrem Aufgabenbereich. „Des Weiteren habe ich den BDKJ und die Firmvorbereitung begleitet“, berichtet Effertz, „wie auch in der Ökumene, im interreligiösen Dialog und in der Notfallseelsorge mitgewirkt. 

Auch auf Bistumsebene war sie aktiv, indem sie an verschiedenen Projekten mitgearbeitet hat und die dort gemachten Erfahrungen wiederum in ihre Tätigkeit im Dekanat mit einfließen gelassen hat. In Erinnerung an ihre Zeit in Südniedersachsen werden ihr vor allem punktuelle Prozesse und damit verbundene Veränderungen in einzelnen Gemeinden bleiben. „Die Visitation, die wir hatten, war eine spannende und umfangreiche Aufgabe. Die Vernetzung der Gemeinde im Dekanatspastoralrat hat mir gefallen und die Übernahme von Gottesdiensten hat mir viel Freude bereitet“, sagt Effertz. Die Kirchenentwicklung zu begleiten, mache ihr Spaß. Doch ihr Herzblut stecke in der Begleitung von Menschen. „Ich war wirklich gern im Bistum Hildesheim. Ich schätze die Offenheit, die es hier in der Haltung gibt, sehr“, so Monika Effertz.

Zum 1. September wird Monika Effertz Pastoralreferentin in der Pfarrei St. Willehad in Oldenburg beginnen. Hierbei handelt es sich um eine Pfarrei mit vier Kirchtürmen. „Zurück auf Pfarreiebene zu sein, wird spannend. Insbesondere im Bereich der Erstkommunion, die ich übernehmen werde. Denn das habe ich seit meiner Assistenzzeit nicht mehr gemacht“, berichtet Monika Effertz. Zudem werde sie verschiedene liturgische Dienste übernehmen. 

„Ich freue mich darauf, dass ich in meiner neuen Tätigkeit wieder mehr an der Basis bin, werde aber Südniedersachsen und die Menschen, mit denen ich hier auf dem Weg war, vermissen“, erklärt Effertz. Das Vermissen betreffe ganz verschiedene Bereiche und sie werde in Zukunft sicher wiederholt zu Besuchen in die Region kommen. „Den Menschen in den Gemeinden im Dekanat wünsche ich alles Gute, auch mit Blick auf die anstehenden Veränderungen. Und ich danke ihnen für das Engagement, mit dem sie sich in das Gemeindeleben einbringen. Ich werde viele schöne Erinnerungen mit nach Oldenburg nehmen“, sagt Monika Effertz zum Abschied.

Vera Wölk, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit